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Leipziger 'Allerlei'
vom 09. bis 11. September 2011


Jeder kennt es: das Leipziger Allerlei - das Gericht, für das es so viele Rezepte gibt. Genauso variationsreich ist auch Leipzig. Es gibt viele Zutaten, aus denen Sie sich Ihren Besuch kreieren können. Die Stadt lebt von und mit einer Vielzahl kultureller Einrichtungen - große und kleine Theater, Musik- und Operngeschichte, aber auch von ihrer ereignisvollen Vergangenheit........

 

1.Tag: Anreise nach Naumburg und Freyburg

Ihre Reise beginnt um 8:00 Uhr im letzten Zustiegsort der Fahrgäste und führt über Suhl - Erfurt - Jena in unser erstes Tagesreiseziel, Naumburg. Unterwegs ist eine Frühstückspause aus dem Kofferraum des Omnibusses eingeplant.

In den Gassen und Straßen der Innenstadt lässt sich auch heute das Flair früherer Jahrhunderte entdecken. Die hohen, mehrgeschlossenen Dachböden, die als Warenlager dienten, erinnern daran, dass Naumburg einst eine reiche Messestadt war. Naumburg lag verkehrsgünstig an zwei wichtigen Handelsstaßen: Der ‘Königsstraße', dem Verbundungsweg von Westen über Frankfurt und Leipzig in den Osten, und dem ‘Frankenweg' von Halle nach Nürnberg. So boten sich beste Handelsmöglichkeiten mit Waid, Getreide, Hopfen, dem Naumburger Bier, Wein aus dem umliegenden Anbaugebiete, Tuchen und Wolle an. Naumbergentwickelte sich zur reichen Handels- und Messestadt, war kurzzeitig gar Mitglied der mächtigen Hanse.
Die Blüte der Naumburger Messe im 15. und 16. Jahrhundert war auch die Zeit einer regen Bautätigkeit. Nach 1564 wurde das Bistum Naumburg dem Augsburger Religionsfrieden entsprechend säkularsiert und der kursächsischen Asministrator unterstellt. Mithin schwand die Bedeutung als Handelsstadt. Die Jugendstilvillen des Bürgergarten-Viertels erinnern an die spätere Entwicklung zur Garnisons-, Beamten-, und Pensionsärsstadt im 19. Jahrhundert. Ende des 19. Jahrhunderts erlangte die Weinbauregion an Saale und Unstrut erneut besondere Bedeutung durch die vom preußischen Staat gegründeten Rebversuchsstation. Sie trugen maßgeblich zur Weiterentwicklung der Rebveredlung und zur Bekämpfung der Reblaus bei.
Im zweiten Weltkrieg blieb Naumburg größtenteils von Bombardements verschont, somit bieten sich Ihnen immer noch ein geschlossenes histroisches Stadtbild. Heute ist Naumburg als Kreisstadt mit dem Sitz des Oberlandesgerichts und der Generalstaatsanwaltschaft von Sachsen-Anhalt von Bedeutung.

Nach dem sicherlich interessanten Aufenthalt in der Handels- und Messestadt Naumburg geht es weiter nach Freyburg. Hier besichtigen Sie die
Rotkäppchen-Sektkellerei mit Verkostung von einem Glas Sekt. Gegen 15:30 Uhr Weiterfahrt nach Leipzig in unser Übernachtungsquartier. Nach der Zimmerverteilung Abendessen im Hotel - Übernachtung.

 

2.Tag: Leipziger Allerlei

Nach dem reichhaltigen Frühstück unternehmen wir mit einen versierten Gästeführer eine ca. 2stündige Stadtrundfahrt/- Rundgang durch die Messestadt Leipzig.

Die lebendige Vergangenheit und die bewegte Gegenwart der Stadt sind überall sichtbar. Es wird gebaut, rekonstruiert, saniert. - Angefangen hat alles schon im ersten Jahrtausend. An der Mündung von Pleiße und Parthe in die Weiße Elster entstande ein sorbischer Weiler, der erstmals Lipzi genannt wurde. Im 10.Jh. wurde eine deutsche Burg am sumpfigen Flußübergang errichtet. Unter der Herrschaft der Herzöge und Kurfüsten Von Sachsen entstand seit dem 12.Jh. die Kaufmannstadt Leipzig. Im Jahr 1497 erhielt die Stadt das Messeprivileg, das 10 Jahre später auf einen Umkreis von mehr als 100 Kilometer ausgedehnt wurde. Damit hatte Leipzig sein Monopol. Dreimal im Jahr - an Neujahr, Ostern und am Michaelitag - strömen die Kaufleute in die Stadt. Natürlich wurden die Handelsherrn und die Bürgerschaft dadurch reich. Die Kaufleute bauten sich Durfhgangshöfe, eine Verbindung zwischen Wohnhaus und Geschäftshaus. In direkter Nachfolge dieser Bautradition stehen die Passagen, z.B. die Mädlerpassage. - Aber nicht nur Handel und Mammon zählten in dieser Stadt, sondern auch die Kultur. Die musikalische Tradition begründete Johann Sebastian Bach, und noch heute haben das Gewandhausorchester und der Thomanerchor einen vorzüglichen Ruf. - Weltgeschichtliche Bedeutung erlangte Leipzig im letzten und in diesem Jahrhundert. 1806 zogen napoleonische Truppen in Leipzig ein. 1813 siegten die verbündeten Schweden, Russen, Preußen und Österreicher in der Völkerschlacht über Napoleon.

Eine halbe Million Männer kämpften dabei gegeneinander und 126.000 Soldaten kamen um. 1989 führten die Friedensgebete, die jeweils am Montag in der Nikolaikirche stattfangen, schließlich zur unblutigen Revolution und beschleunigten den Untergang der DDR. - Auf Ihrer Stadtbesichtigungstour sehen Sie den 1915 fertig gestellten Hauptbahnhof, die dreischiffige Nikolaikirche, das aus dem Jahre 1909 stammende typische Messehaus, den ebenfalls aus dem Jahre 1909 stammenden Handelshof, den am Naschmarkt gelegenen frühbarocken Bau der Alten Handelsbörse, den Markt mit dem Alten Rathaus, die Arkaden, den Kaffeebaum - ein ursprüngliches Bürgerhaus aus dem 16.Jh., die Mädler-Passage, die spätgotische Thomaskirche, in der schon Luther predigte und in Johann Sebastian Bach als Kantor wirkte. Ausserhalb des Zentrums befinden sich das Völkerschlacht-Denkmal - mit Aussichtsplattform in 91 m Höhe, verschiedene Museen wie das Grassi-Museum, Musikinstrumenten-Museum, Museum für Völkerkunde, Museum für Kunsthandwerk, die russische St.-Alexi-Gedächtniskirche und das Gohliser Schlösschen.

Der restliche Nachmittag steht Ihnen zur freien Verfügung. Abendessen und Hotelübernachtung.

 

3.Tag: Rückreise mit Besuch im Wasserparadies Neuseenland

Nach dem Frühstück und Verladen des Reisegepäcks machen wir uns auf die Rückfahrt, die wir nochmals im Neuseenland unterbrechen werden.

Erleben Sie heute eine Landschaft, die sich in einem atemberaubenden Wandel befindet - das Neuseenland! Wo sich heute Wasserratten austoben können und Besucher an idyllischen Seen Erholung finden, traf man noch vor wenigen Jahren durch den einstigen Tagebau eine Mondlandschaft an. Sie lernen die großen Vier der neuen grünen Oase kennen. Ihre Reiseleitung verrät Ihnen mehr über kühne Projekte und historische Zusammenhänge. Ein Stopp wird am glasklaren Markkleeberger See eingelegt. Im Störmthal werfen Sie einen Blick auf das Projekt ‘Vineta': Mitten im See wird eine schwimmende Kirche. Skandinavisch angehauchtes Flair bietet zur Mittagszeit der Cospudener See. Zum Tagesausklang geht es an den Zwenknauer See. Dieser befindet sich noch in der Flutung, und so werden Sie während einer Schiffsrundfahrt Zeuge, wie sich eine ehemalige Tagebaulandschaft bis zum Jahr 2012 in eine blau-grüne Oase verwandelt.

Nach dieser Besichtigung treten wir die Rückreise über die Autobahnen und Bundesstraßen an. Auf Wunsch reservieren wir in der Region Eisfeld die Abendeinkehr in einer gutbürgerlichen Gastwirtschaft vor. - Rückankunft ca. 22.00 Uhr.


Leistungen:
Fahrt mit erstklassigem Fernreisebus, ausgestattet mit Bordküche, Klimaanlage, Kühlschrank, Video, Toilette, Fußstützen und großem Sitzabstand
gesamte Planung und Organisation des Fahrprogrammes
2 x Übernachtungen in Zimmer mit DU/WC oder Bad/WC in einem guten Mittelklassehotel z.B. im Residenz Hotel Leipzig
2 x reichhaltiges Frühstück od. Buffet-Frühstück
Zweistündige kombinierte Stadtführung in Leipzig
2 x warmes Halbpensionsessen am Abend im Hotel als 3-Gang-Menü oder Bufett nach Wahl des Küchenchefs
3-stündige Reiseleitung Neuseenland und besuch der Emmauskirche Borna mit Erläuterungen zur Umsetzung
Schifffahrt auf dem Zwenkauer See mit Erläuterungen an Bord durch den Kapitän

 

Fahrpreis:
27- 33 Personen: 199,00 € p/Person
34- 40 Personen: 189,00 € p/Person
41- 50 Personen: 179,00 € p/Person
Einzelzimmerzuschlag: 23,00 € p/Person

 

Zusatzkosten:
Alle persönlichen
Besichtigung Sektkellerei mit 1 Glas Sekt ca. 6,- € pro Person
Zusatzleistungen müssen vom Kunden extra bestellt werden und werden zusätzlich in Rechnung gestellt oder direkt vom Kunden vor Ort an den Leistungsträger bezahlt!

 

 

 

Dateiname Größe
3-Tagesreise (Muster)3 MB
23. Februar 2012

Telefon
09567/435

Coburger Straße 31
96126 Hafenpreppach

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